Ist Ayahuasca gefährlich?
Ja – Ayahuasca kann gefährlich sein.
Aber nicht, weil die Medizin per se „böse“ oder unkontrollierbar ist, sondern weil sie Respekt, Wissen und den richtigen Rahmen erfordert.
Ayahuasca ist kein Freizeit-Erlebnis.
Es ist eine starke, bewusstseinsverändernde Pflanzenmedizin, die – falsch angewendet – ernsthafte Risiken für Körper, Psyche und emotionale Stabilität mit sich bringen kann.
Auf dieser Seite erfährst du ehrlich und transparent,
wann Ayahuasca gefährlich ist – und wann nicht.
Wann ist Ayahuasca gefährlich?
Ayahuasca ist besonders dann gefährlich, wenn es ohne Erfahrung, ohne Vorbereitung oder ohne sichere Begleitung eingenommen wird.
⚠️ Ayahuasca ist gefährlich, wenn:
- du es allein zu Hause oder ohne professionelle Begleitung trinkst
- du keine Kontrolle über Herkunft, Zubereitung oder Inhaltsstoffe hast
- die Dosierung nicht fachkundig bestimmt wurde
- du die Medizin respektlos oder leichtfertig einnimmst
- du es als „Kick“, Neugier-Experiment oder Escape nutzt
Ayahuasca wirkt tief auf das Nervensystem, das Unterbewusstsein und emotionale Schutzmechanismen. Ohne sicheren Rahmen kann das überfordernd oder sogar traumatisierend sein.
Wer sollte Ayahuasca auf keinen Fall trinken?
Für manche Menschen ist Ayahuasca kontraindiziert und sollte nicht eingenommen werden.
Ayahuasca ist gefährlich bei:
- Psychosen oder psychotischen Episoden
- Schizophrenie
- Bipolaren Störungen
- schweren Herz- oder Kreislauferkrankungen
In diesen Fällen kann Ayahuasca Symptome verstärken oder destabilisieren.
Ayahuasca & Antidepressiva – eine gefährliche Kombination
Ein besonders ernstes Risiko besteht bei der gleichzeitigen Einnahme von Antidepressiva, insbesondere:
- SSRI
- SNRI
- MAO-Hemmern
Die Kombination mit Ayahuasca kann zu lebensgefährlichen Wechselwirkungen führen (z. B. Serotonin-Syndrom).
❕ Wenn du Antidepressiva einnimmst, darfst du kein Ayahuasca trinken.
Ein mögliches Absetzen muss immer vorher mit deinem Arzt abgesprochen werden und benötigt ausreichend Zeit.

